Projektvorstellungen

 

Hier finden Sie Berichte über Projekt-Highlights aus BMU-Förderprogramm.

Vorhaben im BMU-Förderprogramm

Hier finden Sie Vorstellungen von ausgewählten Vorhaben aus dem BMU-Förderprogramm.


Torrefaction - Energiedichte erhöht, Volumen verringert

Die Torrefizierung biogener Reststoffe ist eine Möglichkeit, diese für die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken aufzubereiten. Beim Torrefizierungsprozess wird die Biomasse in reaktionsträger Atmosphäre und unter Sauerstoffabschluss auf 220°C – 300°C aufgeheizt. Dabei werden vor allem die Hemicellulose-Moleküle aufgespalten und Wasser sowie leicht flüchtige Stoffe aus der Biomasse ausgetrieben. Hierdurch entsteht ein homogenes, sprödes, hydrophobes Produkt, das gut mahlbar ist und längere Zeit ohne Probleme gelagert werden kann. Die biogenen Stoffe verlieren bei dem Prozess ca. 30 Prozent ihrer Masse, gleichzeitig aber nur ca. 10 Prozent der Energie. Die flüchtigen Bestandteile, die beim Torrefizieren entstehen, sind vor allem CO2, CO und CH4. Es bleibt vor allem Kohlenstoff in der torrefizierten Biomasse zurück.
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Waste to Liquid – „BioprocDB“ geht online

Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) hat in einem gemeinsamen Projekt mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Datenbank „BioprocDB“ veröffentlicht (FKZ: 03KB010). In der Datenbank werden möglichst viele Biomasse-Arten, die im Schnell­pyrolyse­ver­fahren bisher verarbeitet wurden, gesammelt. Der Bezug zwischen Einsatzstoff und Produkt kann mit der Datenbank besser beobachtbar gemacht werden. Durch die Schnellpyrolyse werden verschiedene Arten von Biomasse unter Ausschluss von Sauerstoff bei Temperaturen zwischen 400 und 600°C zersetzt. Dabei entstehen verschiedene Produkte: Pyrolyse-Öl, -koks und -gas. Durch eine Weiterverarbeitung und Veredelung dieser Produkte kann z.B. Methanol gewonnen werden.
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Dezentrale Mikro-Biogaserzeugung in Gemeinden und Landkreisen

Die effiziente Nutzung bestehender Biomassepotenziale ist eine Notwendigkeit, um die politisch gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu überwinden. Auch wenn die Biomasseproduktion stark zugenommen hat, so gibt es insbesondere in Kommunen eine Reihe noch ungenutzter Potenziale.
Die Ursachen für die zurzeit geringe energetische Nutzung von Biomassereststoffen wie Landschaftspflegematerial oder kommunalem Grünschnitt sind oft vielfältiger Natur – ein Grund ist die mangelnde Rentabilität z.B. infolge von zu hohen Transportkosten. Hier will das Projekt „Mikro-Biogas – Entwicklung übertragbarer Konzepte zur nachhaltigen Erschließung biogener Rest- und Abfallstoffe für die Mikro-Biogasproduktion in Gemeinden und Landkreisen“ (FKZ: 03KB015) ansetzen und derartige Potenziale mit angepassten Konzepten dezentraler Biogaserzeugung erschließen. Weiter


Schadstoffarme Kleinfeuerungen durch Katalysatoren

Ein Konsortium aus Leipzig forscht an katalytisch unterstützter Emissionsminderung aus Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen

Fossile Energieträger durch biogene Festbrennstoffe zu ersetzen, ist mit Blick auf den Klimaschutz von großem Interesse. Naturbelassene Biomassebrennstoffe wie Scheitholz, Holzpellets und Hackschnitzel sind im Bereich der Wärmebereitstellung im Haushalts- und Kleingewerbebereich die wichtigsten regenerativen Energieträger. Aber auch Alternativen wie Reststoffe aus der Nahrungsmittelproduktion oder der Landschaftspflege sollen bei Einsatz neuer Feuerungstechnologien zukünftig einen ökologischen und wirtschaftlichen Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten. Weiter


Neue Holzvergasungsanlage in der Bioenergieregion Achental

Die Bioenergieregion Achental, im südlichen Chiemgau gelegen, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 die Energienachfrage vollständig aus regionalen, regenerativen Quellen zu decken. In Vorbereitung der Errichtung einer Holzvergasungsanlage auf dem Gelände des Biomassehofs Achental fertigt das ATZ Entwicklungszentrum in Zusammenarbeit mit der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG und der Fa. agnion Technologies GmbH im Rahmen des BMU-Förderprogramms zur „Optimie­rung der energetischen Biomassenutzung“ eine Mach­barkeits­studie an. Mehr lesen


Der Traum vom kontrollierten Schaum

Biogasanlagen arbeiten oft an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Technische Probleme und Prozessstörungen, die mit längeren Ausfallzeiten bzw. Reparaturkosten verbunden sind, können für den Biogasanlagen-Betreiber spürbare ökonomische Folgen haben. Eine der häufigsten Betriebsstörungen in Biogasanlagen ist die unkontrollierte Schaumbildung. Mehr lesen


Gefördert durch:

BMU
BMU Klimaschutzinitiative

Koordiniert vom:

PTJ

Wissenschaftlich begleitet vom:

DBFZ