Presentations of Projects - The Highlights

 

Here you can find reports of selected projects belonging to the funding programme.

Vorhaben im BMU-Förderprogramm

Hier finden Sie Vorstellungen von ausgewählten Vorhaben aus dem BMU-Förderprogramm.


Schwefel raus!

Energieeffizient und kostengünstig - Neues Verfahren zur Biogasentschwefelung

Seit einigen Jahren wird die Einspeisung von Biomethan in das Erdgasnetz von der Bundesregierung verstärkt gefördert. Damit Biogas eingespeist werden kann, muss es auf Erdgasqualität aufbereitet werden. Ein wesentlicher Verfahrensschritt dafür ist die Entschwefelung des Rohbiogases, das ca. zwei Prozent Schwefelwasserstoff enthält. Dieser wird entfernt, um zum Beispiel Korrosionsschädigungen in den Rohrleitungen zu vermeiden. Zunächst muss eine Grob- und anschließend eine Feinentschwefelung vorgenommen werden, um den niedrigen Grenzwert von 5 mg/m³ einzuhalten. Lesen sie weiter


Torrefaction - Energiedichte erhöht, Volumen verringert

Die Torrefizierung biogener Reststoffe ist eine Möglichkeit, diese für die Mitverbrennung in Kohlekraftwerken aufzubereiten. Beim Torrefizierungsprozess wird die Biomasse in reaktionsträger Atmosphäre und unter Sauerstoffabschluss auf 220°C – 300°C aufgeheizt. Dabei werden vor allem die Hemicellulose-Moleküle aufgespalten und Wasser sowie leicht flüchtige Stoffe aus der Biomasse ausgetrieben. Hierdurch entsteht ein homogenes, sprödes, hydrophobes Produkt, das gut mahlbar ist und längere Zeit ohne Probleme gelagert werden kann. Die biogenen Stoffe verlieren bei dem Prozess ca. 30 Prozent ihrer Masse, gleichzeitig aber nur ca. 10 Prozent der Energie. Die flüchtigen Bestandteile, die beim Torrefizieren entstehen, sind vor allem CO2, CO und CH4. Es bleibt vor allem Kohlenstoff in der torrefizierten Biomasse zurück.
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Waste to Liquid – „BioprocDB“ geht online

Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) hat in einem gemeinsamen Projekt mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die Datenbank „BioprocDB“ veröffentlicht (FKZ: 03KB010). In der Datenbank werden möglichst viele Biomasse-Arten, die im Schnell­pyrolyse­ver­fahren bisher verarbeitet wurden, gesammelt. Der Bezug zwischen Einsatzstoff und Produkt kann mit der Datenbank besser beobachtbar gemacht werden. Durch die Schnellpyrolyse werden verschiedene Arten von Biomasse unter Ausschluss von Sauerstoff bei Temperaturen zwischen 400 und 600°C zersetzt. Dabei entstehen verschiedene Produkte: Pyrolyse-Öl, -koks und -gas. Durch eine Weiterverarbeitung und Veredelung dieser Produkte kann z.B. Methanol gewonnen werden.
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Dezentrale Mikro-Biogaserzeugung in Gemeinden und Landkreisen

Die effiziente Nutzung bestehender Biomassepotenziale ist eine Notwendigkeit, um die politisch gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu überwinden. Auch wenn die Biomasseproduktion stark zugenommen hat, so gibt es insbesondere in Kommunen eine Reihe noch ungenutzter Potenziale.
Die Ursachen für die zurzeit geringe energetische Nutzung von Biomassereststoffen wie Landschaftspflegematerial oder kommunalem Grünschnitt sind oft vielfältiger Natur – ein Grund ist die mangelnde Rentabilität z.B. infolge von zu hohen Transportkosten. Hier will das Projekt „Mikro-Biogas – Entwicklung übertragbarer Konzepte zur nachhaltigen Erschließung biogener Rest- und Abfallstoffe für die Mikro-Biogasproduktion in Gemeinden und Landkreisen“ (FKZ: 03KB015) ansetzen und derartige Potenziale mit angepassten Konzepten dezentraler Biogaserzeugung erschließen. Weiter


Schadstoffarme Kleinfeuerungen durch Katalysatoren

Ein Konsortium aus Leipzig forscht an katalytisch unterstützter Emissionsminderung aus Biomasse-Kleinfeuerungsanlagen

Fossile Energieträger durch biogene Festbrennstoffe zu ersetzen, ist mit Blick auf den Klimaschutz von großem Interesse. Naturbelassene Biomassebrennstoffe wie Scheitholz, Holzpellets und Hackschnitzel sind im Bereich der Wärmebereitstellung im Haushalts- und Kleingewerbebereich die wichtigsten regenerativen Energieträger. Aber auch Alternativen wie Reststoffe aus der Nahrungsmittelproduktion oder der Landschaftspflege sollen bei Einsatz neuer Feuerungstechnologien zukünftig einen ökologischen und wirtschaftlichen Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten. Weiter


New wood gasification plant in the bioenergy region Achenthal

 

The bioenergy region of Achental, located to the south of Chiemgau, has set itself the target of covering its entire energy demand with energy produced from regional, regenerative sources by 2020. In preparation of the construction of a wood gasification plant on Achental biomass centre, the ATZ development centre in collaboration with Biomassehof Achental GmbH & Co. KG and agnion Technologies GmbH prepared a feasibility study under the BMU development programme for the "optimisation of energetic biomass use". This study examines the implementability of the gasification plant, with which electricity is generated and the heat arising during cogeneration (combined heat and power) is fed into the existing district heating network. Furthermore, the intention is to use the planned demonstration plant to speed up the market breakthrough of wood gasification plants.

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Der Traum vom kontrollierten Schaum

Biogasanlagen arbeiten oft an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Technische Probleme und Prozessstörungen, die mit längeren Ausfallzeiten bzw. Reparaturkosten verbunden sind, können für den Biogasanlagen-Betreiber spürbare ökonomische Folgen haben. Eine der häufigsten Betriebsstörungen in Biogasanlagen ist die unkontrollierte Schaumbildung. Mehr lesen


Funded by:

BMU
BMU Klimaschutzinitiative

Coordinated by:

PTJ

Scientific Support by:

DBFZ