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Brennende Peletts (Foto: Pfeiffer)

Messmethodensammlung Feinstaub

Methodenvorschlag zur Feinstauberfassung an Feuerungsanlagen für feste biogene Brennstoffe 

Mit der Messmethodensammlung Feinstaub wurde innerhalb des Förderprogramms eine Sammlung erarbeitet, das vergleichbare sowie reproduzierbare und allgemein anerkannte Methoden darstellt, die auch im Kontext zunehmender europäischer Bemühungen zur Festlegung vereinheitlichter Messverfahren genutzt werden können.

Hintergrund

Biomassefeuerungen haben den größten Anteil an der Bereitstellung erneuerbarer Energien in Deutschland. Die kurzfristigen Klimaschutzziele der Bundesregierung sind ohne die Verbrennung von Holz in Kleinfeuerungsanlagen nicht erreichbar. Gleichzeitig nimmt die Relevanz der Feinstaubemissionen aus diesen Feuerungsanlagen im Vergleich zu anderen Quellen immer mehr zu. Daher ist es ein Ziel des Förderprogramms zur Optimierung der energetischen Biomassenutzung den vermeintlichen Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und Treibhausgasminderung durch Projekte zur Minderung der Feinstaubemissionen zu lösen.

Als Kern der Fragestellung ist allen diesbezüglichen Vorhaben gemeinsam, dass die Staubemissionen gemessen werden müssen. Hierzu gibt es in der Praxis zahlreiche Versuchsbedingungen (Typenprüfungen, Labormessungen, Feldmessungen, Schornsteinfegermessungen usw.) und Verfahren die genutzt werden können. Deren Genauigkeit wird jedoch vielfach diskutiert und hinterfragt. Mit der durch die Novellierung der 1.BImSchV eingeforderten drastischen Senkung der Staubemissionen (für automatische Feuerungen beispielsweise von 150 auf 20 mg/m³ i.N. bei 13 Vol.- % O2) gewinnt die Notwendigkeit der Untersuchung und Einführung neuer und vor allem präziser Messverfahren an Bedeutung.

Es hat sich gezeigt, dass je nach Ziel- und Aufgabenstellung sehr unterschiedliche Verfahren angewandt werden und diese zum Teil sich deutlich unterscheidende Ergebnisse erzielen. Das Ziel ist es daher, eine Sammlung an Methoden zur Feinstaubmessungen an Biomassekleinefeuerungsanlagen im Rahmen des Förderprogrammes „Energetische Biomassenutzung“ in Form des vorliegenden Handbuches weiterzuentwickeln.

Mitwirkende


DBFZ: Torsten Schröder, Volker Lenz, Justus von Sonntag, Tobias Ulbricht, Christian Thiel, Michael Junold, Uwe Langbein, Sebastian Günther, Carsten Tilch

Fraunhofer IFF:  Patric Heidecke, Helmar Tepper

Fraunhofer UMSICHT: Esther Stahl

Helmholtz-Zentrum München: Jürgen Orache

TFZ: Claudia Schön, Hans Hartmann, Alexander Marks

TUHH: Niels Woltersdorf, Sebastian Syrigos

Uni Göttingen: Torben Seide

Uni Leipzig: Rene Bindig

ZAE Bayern: Robert Kunde, Mamun Adeili, Florian Volz, Niels Horstmeier

 

 

Mitarbeit & Kontakt

Sollten Sie weitere Methoden zur Messmethodensammlung Feinstaub beitragen wollen oder sollten Sie Anmerkungen bzw. Anpassungsvorschläge zur aktuellen Ausgabe haben, dann kontaktieren Sie bitte:

Anmerkungen und Feedback:

Diana Pfeiffer
Koordination Programmbegleitung "Energetische Biomassenutzung"
Telefon: +49 (0) 341-2434-554
E-Mail: diana.pfeiffer‍@‍dbfz.de

Fachliche Leitung:

Dr.-Ing. Volker Lenz
Telefon: +49 (0) 341-2434-450
E-Mail: volker.lenz‍@‍dbfz.de

Fachlicher Ansprechpartner:

Christian Thiel
Telefon: +49 (0) 341-2434-732
E-Mail: christian.thiel‍@‍dbfz.de

Coming soon

Die englische Version der Messmethodensammlung Feinstaub ist in Vorbereitung.