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Das Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“

Die Herausforderungen des weltweiten Klimaschutzes können nur durch eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende überwunden werden. Die Energiewende umfasst neben dem Atomausstieg den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz. 

Um die ambitionierten Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, muss die Entwicklung zukunftsweisender, effizienter und kostengünstiger Technologien weiter vorangetrieben werden. Die vielfältigen Vorteile von hochwertiger Bioenergie wie hohe Flexibilität, gute Speicherbarkeit und dezentrale Anwendung machen die Bioenergie zum idealen Partner im erneuerbaren Energiemix. Gleichzeitig hat die begrenzt zur Verfügung stehende Biomasse noch ein großes Potenzial zur effizienteren Nutzung.

Aus diesem Grund fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Programm Förderung von Forschung und Entwicklung zur kosten- und energieeffizienten Nutzung von Biomasse im Strom- und Wärmemarkt „Energetische Biomassenutzung“ (Aktuelle Förderbekanntmachung vom 3. Nov´2016).

Ziel des Programms ist es, insbesondere zukunftsweisende Technologien sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen zu fördern, die die effiziente, wirtschaftliche und nachhaltige Nutzung der Bioenergie ermöglichen und zur Versorgungssicherheit beitragen. Dazu werden vor allem praxisorientierte Lösungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter gefördert, die zur Flexibilisierung der Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse und zu einem klimafreundlichen Wärmemarkt beitragen. Zur Verbesserung der nachhaltigen energetischen Nutzung im (gekoppelten) Wärme- und Strombereich sollen vor allem Biomassereststoff- und Abfallpotenziale erschlossen werden.

Im Jahr 2008 wurde das Programm mit dem Titel „Förderung von Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung“ vom Bundesumweltministerium initiiert. Das Programm wurde seitdem dreimal fortgeschrieben (2011 & 2015 & 2016). Im Jahr 2014 wechselte das Programm in den Verantwortungsbereich des BMWi.

Stand und Historie des Förderprogramms >> Weiter

Neuste Fristen zur Einreichung von Projektideen (Skizzen): 27.09.2017 und 27.09.2018

Mehr Informationen zur Einreichung >> ptj.de/bioenergie

Das DBFZ ist für die wissenschaftliche Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit des Förderprogramms zuständig. Mit der fachlichen und administrativen Koordination desselben wurde der Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt.

Ihre Ansprechpartnerin:

Lena Panning – Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Umwelt
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27, 10969 Berlin

Telefon: +49 (0) 30-20199-3132
Telefax: +49 (0) 30-20199-430
E-Mail: l.panning(at)fz-juelich(dot)de

Woran wird geforscht?

Im Fokus der Förderung stehen vorrangig die praxistaugliche Erprobung und Validierung von zukunftsweisenden, effizienten und kostengünstigen Technologien zur (gekoppelten) Strom- und Wärmeerzeugung sowie Verfahrens- und Prozessoptimierungen mit Demonstrations- und Pilotcharakter.  >> Weiter

Intelligent vernetzt

Innovative Ideen entstehen zumeist in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Das BMWi setzt daher auf die Vorteile einer strategischen Vernetzung und fördert gezielt interdisziplinäre Forschungsverbünde sowie den Wissensaustausch zwischen den beteiligten Projektpartnern untereinander, aber auch mit der externen Fachöffentlichkeit. Weiter

Mehr Informationen

Weiterführende Informationen zum Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Gefördert durch

BMWi

Projektträger

PTJ

Programmbegleitung

DBFZ

Methoden- harmonisierung


Messen und
Bilanzieren an
Holzvergasungsanlagen