Julian Moffitt von ReGaWatt berichtet von dem aktuellen Auftrag eines Kunststoffherstellers: Für das Aufschäumen von EPS (Styropor) wird Prozesswärme durch einen Holzgas-Dampfkessel bedarfsgerecht erzeugt. Der Ausgangsstoff: Vor Ort verfügbares feuchtes Restholz. Die besondere Herausforderung: Die Prozesse laufen im Ein-Schicht-Betrieb.
Das Projekt SolidScore lädt am 30. Juni 2026 online zur Präsentation der Ergebnisse ein. Das Team hat erforscht, wie feste landwirtschaftliche und industrielle Reststoffe mittels Dunkelfermentation für die Wasserstoffherstellung genutzt werden können. Dabei ging es auch um die Integration des Prozesses in bestehende Technik und eine wirtschaftliche Betrachtung.
Wasserstoff kann durch die Vergasung von verschiedener Biomasse dezentral produziert werden. Welche Rest- und Abfallstoffe hierfür in Frage kommen und welche Medien sich für eine Vergasung eignen, damit hat sich das Projekt H2Verg beschäftigt. Am 21. Juli 2026 lädt das Projekt zu einem Abschlussworkshop nach Nordrhein-Westfalen. Die Plätze sind begrenzt.
Das Projekt OxyKlaer will mit der Oxyfuel-Verbrennung die gesetzlich vorgeschriebene Phosphor-Rückgewinnung erleichtern. Gleichzeitig vereinfacht das Verfahren eine Abscheidung des im Klärschlamm gebundenen Kohlenstoffs. Das Projektteam realisiert die Idee im Technikum und betrachtet den Bau einer 20-Megawatt-Anlage. Willkommen im Förderbereich!
Der Bioenergie Talk am 28. Mai widmet sich der Stahlindustrie. Eine Alternative zum emissionsintensiven Hochofenprozess ist die Direktreduktion von Eisenerzpellets. Biomasse kann hier fossiles Erdgas und knappen Wasserstoff ersetzen, davon berichtet Dr. Andreas Schedl (DBFZ) im Rahmen des Projekts BioFe.
Das Doctoral Colloquium BIOENERGY AND BIOBASED PRODUCTS findet 2026 in am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig statt. Bis 15. Mai können Abstracts für Poster und Vorträge eingereicht werden.
Welche industriellen Prozesse kann Bioenergie effektiv defossilisieren? Das wollen wir gemeinsam mit dem Forschungsnetzwerk Industrie & Gewerbe beantworten. Wir sind dafür zum Industriewende-Dialog eingeladen und geben Input aus dem Förderbereich, gerne auch mit Ihnen gemeinsam. Die Veranstaltung findet online statt.
Sie haben eine Projektidee rund um energetische Nutzung biogener Rest- und Abfallstoffe? Bewerben Sie sich um Förderung und reichen Sie bis 30. April 2026 eine erste Skizze beim Projektträger Jülich ein. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich unkompliziert beraten lassen. Hier finden Sie alle weiteren Informationen.
Das Projekt TWOx lädt am 5. März 2026 zum Fachgespräch nach Leipzig, eine Online-Teilnahme ist möglich. Bis zum 3. März können Sie sich kostenfrei anmelden, um sich zur emissionsarmen Nutzung von Holzenergie zu informieren und auszutauschen.