Projekttreffen STEP auf dem Firmengelände von ATS - Agro Trading & Solutions in Hardegsen (Foto: DBFZ)

Biokraftstoffe

FKZ-Nr. 03KB010

BioWtL - Einsatz von biogenen Rest-/Abfallstoffen in thermo-chemischen Anlagen zur Kraft-/Brennstoffbereitstellung

Strohballen (Foto: DBFZ)

Dauer

  • 01.05.2009 – 31.07.2012

Kontakt

DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH
Torgauer Straße 116
04347 Leipzig

Dr. Franziska Müller-Langer – Projektleiterin
Telefon: +49 (0) 341 2434-423
E-Mail: franziska.mueller-langer‍@‍dbfz.de

Michael Kröger – Projektkoordinator
Telefon: +49 (0) 341 2434-432 
E-Mail: michael.kroeger‍@‍dbfz.de

Partner

03KB010B - Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Assoziierte Partner

Kooperationspartner

Unterauftragnehmer

Ergebnisse

  • BIOPROC DB: Datenbank zur Zusammenstellung von Biomasse-Arten, die im Schnellpyrolyseverfahren verarbeitet wurden.

Thema

Das Vorhaben beschäftigt sich mit der thermo-chemischen Umwandlung (Pyrolyse) biogener Rest- und Abfallstoffe zur Bereitstellung von alternativen Kraft- bzw. Brennstoffen.

Ziele

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, alternative Kraft- bzw. Brennstoffe auf dem Weg der thermo-chemischen Umwandlung von biogenen Rest- und Abfallstoffen bereitzustellen. Zum Einsatz kommen dabei ausschließlich biogene Reststoffe, die bisher kaum oder gar nicht anderweitig genutzt werden bzw. durch die Pyrolyse effizienter als bisher genutzt werden können. Durch die Verwendung dieser Einsatzstoffe soll eine Nutzungskonkurrenz z. B. zur Nahrungsmittelindustrie vermieden werden. Die Untersuchungen sollen hinsichtlich der technischen Machbarkeit für eine praxisnahe Anwendung als auch der damit verbundenen ökonomischen und ökologischen Aspekte erfolgen. Resultierende Effekte auf den deutschen und europäischen Markt, Klima- und Umweltschutz sowie die Ressourcenverfügbarkeit sollen ebenfalls betrachtet werden.

Maßnahmen

DBFZ

Das DBFZ erstellt im Rahmen des Verbundvorhabens eine Potenzialstudie, welche sich speziell mit bisher nicht genutzten biogenen Reststoffen beschäftigt. Weiterhin soll eine Datenbank entstehen, in der sowohl projekteigene Versuchsergebnisse als auch Ergebnisse aus anderen Versuchen abgebildet werden. In Folge der erzielten Ergebnisse des Verbundpartners KIT werden die gewonnenen Produkte auf ihre energetische Verwendbarkeit hin untersucht. Durch eine ganzheitliche technologische, ökonomische und ökologische Bewertung und Analyse soll das Vorhaben abgerundet werden.

KIT

Das Karlsruher Institut für Technologie ist im Rahmen des Verbundvorhabens für die Pyrolyse und die dazugehörigen Voruntersuchungen der Einsatzstoffe zuständig. Von speziellem Interesse ist vor allem die technische Eignung der jeweiligen Einsatzstoffe bei der Pyrolyse. Weitere Schwerpunkte der Forschungsarbeit liegen in der Vorkonditionierung der Einsatzstoffe in die Pyrolyseprodukte Koks und Kondensat, welche im Anschluss zu sogenannten Slurries vermengt werden. Diese bilden später den Einsatzstoff für eine Flugstromvergasung zur Herstellung von Synthesegas.

Schwerpunkte

DBFZ

  • Erschließbare Potenziale und Rahmenbedingungen
  • Untersuchung der Einsatzstoffe
  • Entwicklung der Datenbank zur Verknüpfung von Einsatzstoffen und Produkten
  • Technologisch-ökologisch-ökonomische Analyse und Bewertung
  • Energetische Nutzung

KIT

  • Pyrolyse
  • Voruntersuchung der Einsatzstoffe
Strohballen (Foto: DBFZ)

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