Projekttreffen STEP auf dem Firmengelände von ATS - Agro Trading & Solutions in Hardegsen (Foto: DBFZ)

WärmeStromBiogasKWK | BiomassetechnologienValidierung Marktpotenzial

FKZ-Nr. 03EI5413

FeBio - Entwicklung und Bau einer neuartigen, kostengünstigen, inputflexiblen und effizienten FEststoffBIOgasanlage bis 75 kWel

Prototyp Feststoffbiogasanlage (Quelle: Joachim Pertagnol, IZES)

Dauer

  • 01.01.2020 – 31.12.2023

Kontakt

IZES gGmbH, Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW)
Altenkesseler Straße 17, Geb. A1
66115 Saarbrücken

Michael Porzig – Projektleiter
Telefon: +49 (0)681 844972 66
E-Mail: porzig‍@‍izes.de

Bernhard Wern – direkter Ansprechpartner
Telefon: +49 (0)681 844972 74
E-Mail: wern‍‍@‍‍izes.de

Dr. Joachim Pertagnol – weiterer Ansprechpartner
Telefon: +49 (0)681 844972 56
E-Mail: pertagnol‍@‍izes.de

Partner

03EI5413B - Ökobit GmbH
03EI5413C - Universität Hohenheim
03EI5413D - Horst Körner Landwirtschaft

Assoziierte Partner

Kooperationspartner

Unterauftragnehmer

Ergebnisse

Geplante Ergebnisse:

  • Anlageebene: Pilotanlage
  • Datenebene: Methode, Messreihe/-programm
  • Marktebene: Marktprognosen, Businessplan, Patente, Schutzrecht, marktreife Technologien, Geschäftsmodelle, Überführung Pilot-/Demoanlagen in wirtschaftliche Nutzung
  • Publikationen: Leitfäden, Handbücher

Thema

Substrate zur Biogaserzeugung sollen in Zukunft hauptsächlich durch Reststoffe bereitgestellt werden. Reststoffe mit TS>30 %, wie z. B. Pferdemist können aufgrund ihrer Beschaffenheit in der Nassvergärung (TS<15 %) nicht ohne eine aufwendige Vorbehandlung eingesetzt werden. Insbesondere für geringe, dezentral anfallende Reststoffmengen im ländlichen Raum ist der Einsatz von Kleinanlagen bis zu einer Bemessungsleistung von 75 kWel eine technisch sinnvolle Lösung. Aktuell sind kleine Nassvergärungsanlagen primär auf Güllenutzung ausgelegt. In diesen Fermentern ist der Einsatz fester Reststoffe eingeschränkt möglich. Die aus technischer Sicht geeignetere Alternative der Feststoffvergärung (TS >20 %) weist aktuell für Kleinanlagen unwirtschaftliche Stromgestehungskosten von > 20 Cent/kWhel auf.

Ziele

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Feststofffermenters, der für stapelbare Reststoffe geeignet ist. Die Investitionskosten sollen am Ende des Projektes den Betrag von 8.000 €/kWel nicht überschreiten, um für kleine Anlagen Stromgestehungskosten von <15 Cent/kWhel zu ermöglichen. Dies ist um 25% niedriger als aktuell nach EEG für Kleinanlagen vorgesehen ist. Ziel sind geringe Baukosten, geringe Transport- und Lagerkosten, eine regionale Nutzung der Reststoffe sowie die Realisierung in einer Art Bauherrnmodell. Mit dem Bau und Betrieb eines Prototyps (TRL 6) unter realen Einsatzbedingungen werden Projektierungs- und Betriebserfahrungen gesammelt. Im laufenden Betrieb fließen Optimierungen auf Basis von Betriebserfahrungen mit unterschiedlichen Substraten und Betriebszuständen (flexible und fixe Gas- und Energieproduktion, Teil- und Vollbeladung, etc.) ein. Der Anpassungsbedarf bestehender rechtlicher Regelungen wird entlang der gesamten Projektierungskette ermittelt. Bei Nachweis der wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit wird zum Projektende eine Anlage mit TRL 8 erwartet und im Anschluss durch das beteiligte KMU zur endgültigen Marktreife gebracht.

Maßnahmen

IZES

  • Klärung energetischer, ökologischer und ökonomische Fragestellungen im Projekt sowie der technischen Abläufe – auch in Bezug auf die Integration der Anlage in den landwirtschaftlichen Betrieb

Ökobit

  • Planung und den Bau der Anlage
  • Technische Optimierungen auf Basis der Ergebnisse

Universität Hohenheim

  • Analyse und Bewertung von den Substraten bzw. Gärresten
  • Ableitung von Empfehlungen zum Betrieb der Anlage

Horst Körner Landwirtschaft

  • Bauherr und Betreiber der Anlage, Beratung bei der Planung
  • Organisation der regionalen Substratgewinnung
  • Betreuung der Anlage, Meldung von Störanfällen und nachteiligen Arbeitsabläufen
  • Ansprechpartner für Besichtigungen der Anlage

Schwerpunkte

IZES

  • Projektmanagement, Wirtschaftlichkeit und landwirtschaftliche Praxis

Ökobit

  • Technik, Anlagenbau und Optimierung

Universität Hohenheim

  • Bewertung und Management der Substrate und Gärreste

Horst Körner Landwirtschaft

  • Bau und Betrieb der Biogasanlage

 


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