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Projekttreffen STEP auf dem Firmengelände von ATS - Agro Trading & Solutions in Hardegsen (Foto: DBFZ)

Strom | Biogas

FKZ-Nr. 03KB123

BioHy - Energetische und ökonomische Optimierung von Biogasanlagen durch die getrennte Erzeugung von Biowasserstoff und Biomethan

Zweistufige Laborbiogasanlage im 10 Liter-Maßstab am DBI (Foto: DBI, 2017)

Dauer

  • 01.11.2017-31.10.2020

Kontakt

DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
Karl-Heine-Straße 109/111
04347 Leipzig

Robert Manig – Projektleiter
Telefon: +49-(0) 3731 4195 337
E-Mail: robert.manig‍@‍dbi-gruppe.de

Partner

03KB123B - EnviTec Anlagenbau GmbH & Co.KG

Assoziierte Partner

Kooperationspartner

Unterauftragnehmer

03KB123 BioHy (Quelle: DBFZ)

Thema

Biogasanlagen tragen in einem erheblichen Maß zur Reduzierung der anthropogenen CO2-Emissionen bei, indem die Anteile an regenerativen Energiequellen sowohl im Wärme- als auch im Strommarkt vergrößert werden. Die CO2-Reduktion der in Deutschland ca. 9.000 installierten Biogasanlagen beträgt ca. 21 Mio. Tonnen pro Jahr. Der Großteil dieser landwirtschaftlichen Biogasanlagen ist älter als fünf Jahre und mehr als die Hälfte der vorhandenen Biogasmotoren muss in den nächsten fünf Jahren erneuert werden.

Daher besteht ein Bedarf an innovativen und finanzierbaren Maßnahmen, welche die bestehenden Anlagen sowohl ökonomisch als auch ökologisch verbessern und konkurrenzfähig machen.

Ziele

Gesamtziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur getrennten Erzeugung von Biowasserstoff (der dann als Verbrennungsmoderator eingesetzt werden kann) und methanhaltigem Biogas zur Erhöhung der Effizienz der Strom- und Wärmeerzeugung (BHKW). Damit wird ebenso eine Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen während der Verbrennung aufgrund der optimierten Verbrennungseigenschaften des Biowasserstoff-Methan-Gemisches bewirkt. Ein weiterer Effekt ist die Erhöhung von Energieausbeute und aufgrund des besseren Aufschlusses der Biomasse in der sauren Hydrolysestufe (optimierte Prozessparameter in den Einzelstufen).

Maßnahmen

DBI
Die wesentlichen Schwerpunkte der Forschungsarbeiten von DBI liegen in der Weiterentwicklung des Verfahrens zur wasserstoffgeführten Hydrolysestufe auf Basis der vorliegenden Ergebnisse aus vorangegangen Arbeiten. Dabei wird ausgehend vom Labormaßstab (1 Liter-Fermenter) das Verfahren bis in den Technikumsmaßstab (2 m³-Fermenter) im hauseigenen Biogastechnikum von DBI gehoben.

EnviTec
EnviTec unterstützt mit seinen Erfahrungswerten die Entwicklung des Verfahren „BioHy“ am DBI.  Das zu entwickelnde Verfahren „BioHy“ wird fortlaufend auf seine Praxistauglichkeit hin geprüft. Die daraus entstehenden Ergebnisse werden von EnviTec hochskaliert und die Wirtschaftlichkeit für den kommerziellen Maßstab betrachtet.

Schwerpunkte

DBI
Erfahrungen mit wasserstoffgeführter Hydrolyse, Verfahrensentwicklung im Labor- und kleintechnischem Maßstab, Validierung der Zielparameter, wirtschaftlich-technische Bewertung

EnviTec
Erfahrungen mit konventioneller Hydrolyse, Upscaling in Pilotmaßstab, Validierung der Zielparameter, wirtschaftlich-technische Bewertung

Zweistufige Technikumbiogasanlage im 2 m³-Maßstab am DBI (Foto: DBI, 2017)

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