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Optionen zum netzdienlichen Betrieb von Einzelraumfeuerstätten
#Biomassefeuerung
#Strom
#Validierung Marktpotenzial
#Wärme
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FKZ-Nr.:
03KB138
Ziel der Studie ist es, das derzeitige und zukünftige Potenzial von Biomasse-Einzelraumfeuerungen (ERF) zur Vermeidung von Strombedarfsspitzen durch Wärmepumpen und Gasnachfragespitzen durch Gasfeuerungen für den Status Quo und die Stützjahre 2030 und 2050 zu ermitteln. Dazu sollen vielversprechende ERF-Hybridsystem untersucht sowie die technische Machbarkeit von Instrumenten zur Aktivierung der Anlagenbetreiber aufgezeigt und pol. Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
Coverbild
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Das Projekt untersucht den möglichen Beitrag von BiomasseEinzelraumfeuerungen zum stabilen Netzbetrieb als Teil einer dezentralen Nachfragesteuerung.
03KB138A

- Analyse von Wohngebäuden und Heizkonzepten - Analyse des aktuellen Standes der ERF in Deutschland - Definition relevanter Versorgungskonzepte mit ERF - Abschätzung technologischer Entwicklungsschritte bis 2030 und 2050 - Möglichkeiten der Beeinflussung der Nutzermobilisierung - Definition erforderlicher Marktsignale und Anreize

03KB138B

Abbildung und Simulation von Gebäuden inklusive der Anlagentechnik zur Bestimmung der Strom- und Gaslasten unterschiedlicher Wärmeversorgungskonzepte und Betriebsstrategien der ERF

Kernbotschaften:
1. Es wird ein neue rechtliche Rahmensetzung für stärkere Preissignale zur Mobilisierung vorhandener Potenziale zum systemdienlichen Strombezug bis hin zu den Endnutzern benötigt.
2. Es müssen einheitlich genormte Kommunikationsschnittstellen zur Echtzeit- und Vorauskommunikation von Systemlastbedarfen und Strompreisschwankungen in die Wohngebäude inkl. des Einspeisens der Informationen geschaffen werden.
3. Eine Bereitstellung gesicherter IT-Anwendungen für Nutzer und Nutzerinnen und deren Heizsysteme zur Verarbeitung der bereitgestellten Informationen aus dem Stromsektor ist notwendig.
4. Eine gezielte Aufklärung, Fokussierung und Förderung von systemdienlichen Neuanlagen im Biomasseheizbereich als Hybrid-Anlagen zu Wärmepumpen als Hauptwärmequelle (möglichst gekoppelt mit PV oder Solarthermie) mit minimiertem Biomasseeinsatz und maximierter Systemdienlichkeit für Strom- und Wärmesektor wird benötigt.
5. Es muss eine stärkere Partizipation der Endnutzer bei der Spezifizierung von Use Cases für IT-basierte Lösungen zur Flexibilisierung ihrer Heizsysteme erfolgen, damit sich diese systemdienlich einsetzen lassen.

Partner 03KB138A

DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gemeinnützige GmbH

Pin IconTorgauer Straße 116, 04347 Leipzig

Projektleitung:
Daniel Blücher
Phone Icon +49-(0)341 2434 543
Mail Icon daniel.bluecher@dbfz.de

Partner 03KB138B

Institut für Solarenergieforschung GmbH

Pin IconAm Ohrberg 1, 31860 Emmerthal

Weitere Ansprechperson:

Oliver Mercker +49-(0)5151 999-645 mercker@isfh.de